Die wichtigen Termine
Bei WordPress gab es im Herbst 2026 mehrere zeitnahe Sicherheitsveröffentlichungen:
- 22. September 2026 – WordPress 7.1.2: Ein Sicherheitsupdate schloss eine als kritisch eingestufte Lücke, geführt als CVE-2026-87902. Laut WordPress kann sie unter bestimmten Voraussetzungen dazu führen, dass eine nicht angemeldete Person eine lokale PHP-Datei außerhalb des aktiven Themes einbindet. Abhängig von Serverumgebung und Theme kann daraus Codeausführung entstehen.
- 6. Oktober 2026 – WordPress 7.1.3: Dieses Wartungs- und Sicherheitsupdate enthielt sieben Sicherheitskorrekturen und vier Fehlerbehebungen. WordPress empfahl, Sicherheitsversionen umgehend zu installieren.
Die Veröffentlichung einer Korrektur schützt nur Installationen, auf denen sie auch angekommen ist. Bei mehreren Websites, Staging-Umgebungen oder älteren Kundenprojekten lohnt sich ein vollständiger Versionscheck.
Update-Hinweis für Betreiber
Zum Stand dieses Artikels am 25. Oktober 2026 ist WordPress 7.1.3 die jüngste Sicherheitsversion, die in der offiziellen WordPress-Sicherheitsübersicht aufgeführt ist. Installieren Sie 7.1.3 oder eine neuere verfügbare Sicherheitsversion. Sie können WordPress über Dashboard → Aktualisierungen → Jetzt aktualisieren aktualisieren oder das Paket von der offiziellen Downloadseite beziehen.
WordPress offiziell herunterladen
Vor dem Update: Erstellen Sie ein geprüftes Backup, kontrollieren Sie die Kompatibilität mit Theme und Plugins und testen Sie geschäftskritische Funktionen. Danach sollten Sie Version, automatische Update-Einstellungen und alle weiteren Installationen kontrollieren. WordPress-Core, Plugins und Themes werden getrennt aktualisiert; ein aktueller Core ersetzt daher nicht die Prüfung der Erweiterungen.
Warum nicht auf das nächste Wartungsfenster warten?
Der WordPress-Core selbst ist nur ein Teil einer typischen Installation. Alte Kopien in Testsystemen, vergessene Subdomains oder nicht mehr gepflegte Kundenprojekte bleiben leicht unbemerkt. Führen Sie daher ein Inventar aller WordPress-Installationen und priorisieren Sie öffentlich erreichbare Systeme.
Die Release-Mitteilungen beschreiben die behobenen Probleme und stellen offizielle Download- und Dashboard-Wege bereit. Verwenden Sie keine ungeprüften Plugin-Pakete oder fremden „Fix“-Archive. Wenn eine Installation nicht mehr unterstützt wird, planen Sie ein Upgrade auf eine unterstützte WordPress-Version und prüfen Sie gleichzeitig Hosting, PHP-Version, Theme und Plugins.
